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Zungensperre 

Das Foto zeigt von der Außenschiene her betrachtet eine Zungensperre mit dem Schloss (oben), den Verschlussschieber (der hier das Spindelrad blockiert), das Spindelrad und die an den Schienensteg angelegte Spindel.
Foto: 11.6.2000, dl

Die Zungensperre ist ein mechanisches Mittel zur örtlichen Sicherung einer Weiche. Mit Hilfe dieser Einrichtung wird die anliegende oder abliegende Zunge im verschlossenen Zustand festgehalten. Sie ist - im Gegensatz zum Weichenschloss - zur Herstellung der Signalabhängigkeit nicht verwendbar, weil vor jeder Weichenstellung die Sperre abgebaut werden muss.

     Die Zungensperre ähnelt einer Schraubzwinge und wird unter dem Schienenfuß hindurch mit einer Spindel befestigt. Bei anliegender Zunge wird diese mit der innen liegenden Backe festgelegt. Bei abliegender Zunge verhindert die Backe das Anlegen der Zunge. Mit dem Schloss wird der Verschlussschieber gesichert, der in das Handrad hineingreift und so ein Drehen der Spindel verhindert.

Siehe auch:
Schlüssel für Gleissperre, Weichenschloss, Zungensperre.


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